Interview. Hripsime Manukyan

Interview mit Hripsime Manukyan, deutsche Übersetzerin des öffentlichen Forschungszentrums „Enlight“ NGO.

Wie lange sind Sie schon Mitglied bei “Enlight“? Was gibt Ihnen die Tätigkeit g bei “Enlight“?

Ich bin seit Februar 2020 Mitglied bei „Enlight“. Ich habe es bereits in kurzer Zeit geschafft, es zu lieben, und ich hoffe, dass unsere Zusammenarbeit noch viele Jahre andauern wird.

„Enlight“ gibt mir die Möglichkeit, mein Wissen in verschiedenen Bereichen beruflich zu vertiefen, meine Übersetzung Fähigkeiten zu entwickeln, meine Sprachkompetenzen zu verbessern sowie helle, lebenslustige und intelligente Menschen zu treffen, zu kommunizieren, Ideen auszutauschen und auf neue Ideen zu kommen.

Wie haben Sie den Beruf des Übersetzers gewählt und warum gerade Deutsch?

Schon seit meiner Schulzeit interessierte ich mich sowohl für Deutsch als auch für Deutschland. Besonders beeindruckt haben mich die deutsche Kultur, die Literatur und der Fußball. Man kann sagen, dass dies der Grund war, warum ich angefangen habe, mich mit der deutschen Sprache zu beschäftigen.

Ich habe es immer gemocht, die Äquivalente verschiedener Ausdrücke in verschiedenen Sprachen zu lernen. Da ich Musik liebe, darunter die deutsche, habe ich die Texte immer ins Armenische übersetzt, damit ich die Bedeutung und den Zweck des Liedes verstehen konnte.

Obwohl der Beruf des Übersetzers ziemlich schwierig und überlastet ist und Wachsamkeit, Disziplin und die Bereitschaft, ständige Arbeit  an sich selbst und Wissen erfordert, habe ich mich entschieden, diesen schwierigen Weg mit meinem liebsten Deutsch zu beschreiten.

Nimmt Ihrer Meinung nach die Zahl der Deutschlernenden in Armenien zu, und wenn ja, was ist der Grund dafür?

Meiner Meinung nach, ja, es wächst, und es gibt verschiedene Gründe dafür. Das kann an der hohen Qualität der professionellen Ausbildung an deutschen Universitäten liegen, an der Bereitstellung von jährlich steigenden Stipendien in Armenien und an der Zunahme deutscher Organisationen in unserem Land.

Wie würden Sie das diesjährige Motto der Organisation “Lerne zu ändern!“ interpretieren?

Mir gefällt das diesjährige Motto sehr gut, denn nur bewusste und gebildete Menschen können zuerst sich selbst, dann ihre Umgebung und unser Land verändern.

Haben Sie eine Inspirationsquelle, was oder wer ist er/sie?

Ich habe keine Inspirationsquelle als solche. Ich fühle mich jeden Tag und von allem inspiriert und motiviert. Es kann die kleinste Sache sein, zum Beispiel der sonnige Himmel, von dem ich mich inspirieren lassen kann.

Ich lasse mich von der Tatsache inspirieren, dass morgen ein neuer Tag kommt, der eine Chance bringt, etwas Neues  in meinem Leben zu lernen oder zu verändern.

Welche Ihrer bisher in „Enlight“ veröffentlichten Übersetzungen würden Sie besonders hervorheben und warum?

Ich möchte keine Übersetzung herausgreifen, da ich sie alle mit großer Liebe gemacht habe und ich in allen interessante und lehrreiche Ideen gefunden habe.

Was würden Sie in der Arbeitskultur bei “Enlight“ besonders hervorheben und wem würden Sie empfehlen, sich Ihrem Team beizutreten?

Mir gefällt die besondere Arbeit der Mitarbeiter bei “Enlight“ mit den Freiwilligen, insbesondere die Bereitschaft, die Probleme zu verstehen, neue Ideen zu diskutieren und zu einer Einigung zu kommen.

Wie wird „Dare to Think“ auf Deutsch sein, und was ist Ihr Lieblingsausdruck in dieser Sprache?

‘’Wage es zu denken!’’

Ich habe einige Lieblingsphrasen, aber ich werde die beliebtesten nennen, die in verschiedenen Situationen verwendet werden können: „Wahnsinn!“

PS: Und das sage ich meinen lieben Kollegen bei „Enlight“: „Ihr seid der Wahnsinn!“.

Das Interview wurde von Inga Shirakyan geführt.

Sie können sich mit den Übersetzungen von Hripsime Manukyan vertraut machen, indem Sie dem Link folgen.


Übersetzerin: Satenik Harutyunyan  © Alle Rechte vorbehalten.