Artsakh-Chronologie | 27 Oktober

Nachfolgend werden die Verstöße gegen den Waffenstillstand von den aserbaidschanischen Streitkräften in Richtung der Republik Berg-Karabach seit dem 27. September und Weiterentwicklungen in chronologischer Reihenfolge mit Übersetzungen in armenischer, englischer, russischer, französischer und deutscher Sprache vorgestellt.

27. Oktober, 2020, 01:29

Der Beauftragte für Menschenrechte von Artsakh Artak Beglaryan

Mindestens ein Zivilist wurde wegen des Raketenangriffs der aserbaidschanischen Streitkräfte in der Stadt Martakert in Artsakh gestorben und es gibt mehrere Verwundeten.

27. Oktober, 2020, 9:09

Streitkräfte der Republik Artsakh

Während der Nacht blieb die Situation in der Konfliktzone zwischen Artsakh und Aserbaidschan relativ stabil-angespannt. In einigen Gebieten wurden Artilleriekämpfe fortgesetzt. Am Abend setzten die Streitkräfte des Feindes aktiv unbemannte Luftfahrzeuge ein, von denen einige von den Luftabwehrkräften der Verteidigungsarmee getroffen wurden. Der Feind beschoss weiterhin die friedlichen Siedlungen, insbesondere die Städte Martuni, Martakert und die Dörfer der oberen Subregion von Askeran. Derzeit finden lokale Schlachten in einigen Richtungen der Front statt. Die Einheiten der Verteidigungsarmee erfüllen weiterhin die festgelegte Kampfaufgabe und halten die operativ-taktische Situation unter Kontrolle.

27. Oktober, 2020, 9:11

Staatsdienst für Notsituationen der Republik Artsakh

Die Nacht vom 26. auf den 27. Oktober war in allen Siedlungen von Artsakh relativ ruhig. Und in der oberen Subregion von Askeran herrscht im Allgemeinen immer noch eine stabile Spannung.

27. Oktober, 2020, 11:12

Sprecher des Verteidigungsministeriums der Republik Armenien Shushan Stepanyan

Heute Morgen, zwischen 10:00 und 10:15 Uhr, verletzte die aserbaidschanische Seite erneut gegen den Waffenstillstand, indem sie durch die unbemannten Luftfahrzeugen (von denen eine auf dem Territorium der Republik Armenien fiel) und Artilleriegeschosse die Positionen des armenischen Grenzkontrollpunkts an der südlichen Grenze zum Iran bombardierte. In Anbetracht des Verstosses des Waffenstillstands und der Bombardierung der Staatsgrenze der Republik Armenien erklärt das Verteidigungsministerium der RA, dass es gezwungen ist, Vergeltungsschläge gegen die aserbaidschanischen Streitkräfte zu verüben.

27. Oktober, 2020, 11:43

Sprecher des Verteidigungsministeriums der Republik Armenien Shushan Stepanyan

Es gibt keine Opfer infolge des Angriffs des Feindes an der südlichen Grenze der Republik Armenien. Die armenische Seite hat darauf bereits reagiert.

27. Oktober, 2020, 12:22

Sprecher des Verteidigungsministeriums der Republik Armenien Shushan Stepanyan

Der Feind hat weiter in Richtung der südlichen Grenze der Republik Armenien abgefeuert. Es gibt Verwundeten.

27. Oktober, 2020, 13:00

Sprecher des Verteidigungsministeriums der Republik Armenien Shushan Stepanyan

Um die Eingriffe der Aserbaidschaner in südlicher Richtung der Republik Armenien zu verhindern, haben die Grenzschutzkräfte der Republik Armenien vorbeugende Maßnahmen ergriffen, die dem Feind erheblichen Schaden zugefügt haben. Der Feind benutzt unbemannte Luftfahrzeuge in dieser Grenzrichtung.

27. Oktober, 2020, 18:24

Sprecher des Verteidigungsministeriums der Republik Armenien Shushan Stepanyan

Die Aussage der aserbaidschanischen Seite, dass es angeblich ein Raketenangriff vom Territorium Armeniens in die Region Barda gemacht wurde, ist eine völlige Lüge und eine schmutzige Provokation. Weder die Streitkräfte der RA noch die Verteidigungsarmee von Artsakh haben Raketen in die genannte Richtung abgefeuert.

27. Oktober, 2020,  19:42

Der Beauftragte für Menschenrechte von Artsakh Artak Beglaryan

Am Nachmittag traf Aserbaidschan mit Smerch-Mehrfachraketenwerfer auf die Wohngebiete des Dorfes Nngi in der Region Martuni, wo viele Zivilisten, die vorübergehend aus einer Reihe anderer Gemeinden vertrieben wurden und hier in den Schutzheimen bewohnten. Infolge des Angriffs wurden drei Frauen verwundet, ein Haus wurde vollständig zerstört, andere Häuser und die Infrastruktur der Gemeinde wurden ebenfalls in unterschiedlichem Maße beschädigt.

27. Oktober, 2020,  19:57

Staatsdienst für Notsituationen der Republik Artsakh

Am Nachmittag wurde Artillerie in der Stadt Berdzor in der Region Kashatagh eingesetzt, es gibt große Zerstörungen. Am Nachmittag bombardierte der Feind die Stadt Martuni mit Militärflugzeugen, die auf zivile Infrastruktur, öffentliche und wirtschaftliche Einrichtungen abzielten. Es gibt keine Opfer. Es gibt viele materielle Schäden.

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